Musikring – Programm 2021/22

Leider konnte in der vergangenen Konzertsaison Corona-bedingt nur ein einziges Konzert des von KRONACH Creativ getragenen vhs Musikrings stattfinden. Aktuell sind die Veranstalter guten Mutes und planen eine Saison 2021-22. Auf dem Programm stehen sämtliche wegen Corona ausgefallenen Konzerte sowie ein besonderes Schmankerl.

Das Programm im Einzelnen:

Die Konzertreihe beginnt bereits am Samstag, 25. September mit dem Duo Hinrichs Hladek und dem Motto “Göttlicher Funke – Schubert und Beethoven”.  An diesem Abend kommen die Zuhörer in den Genuss von Klassik und früher Romantik interpretiert auf historischen Instrumenten dieser Epoche. Daja Leevke Hinrichs (Traversflöte) und Stefan Hladek (Gitarre) haben es sich zur Aufgabe gemacht, der beliebten Besetzung Flöte – Gitarre einen neuen Anstrich zu geben. In historischen Besetzungen loten sie neue Klangmöglichkeiten unter anderen mit Traversflöte, Klappenflöte, Barockgitarre und romantischer Gitarre aus. Neben Originalwerken greift das Duo auf den reichen, oft noch nicht gehobenen Schatz von historischen Bearbeitungen zurück und bearbeitet in bester historischer Tradition Werke für die eigene Besetzung. So klingt Bekanntes wieder neu.

Kurz darauf, am Freitag, 08. Oktober musizieren Tatiana Kozlova (Klavier) und Yuri Bondarev (Viola) ein Kammermusikprogramm der besonderen Art – “Seelenverwandtschaften” – das sich der russischen und deutschen Musik des 19. Jahrhunderts widmet. In dieser Epoche war die Kultur dieser beiden Länder aufs Tiefste miteinander verbunden. Sowohl die Pianistin als auch der Bratscher stammen aus Sankt Petersburg und leben in Deutschland. Aus diesem Grund ist es ihnen ein besonderes Anliegen, die tiefe Verbundenheit der beiden Länder und Kulturen in ihrem Konzert zum Klingen zu bringen. Hierfür haben sie Werke der Komponisten Michail Glinka, Anton Rubinstein, Robert Schumann und Johannes Brahms ausgewählt, die ohne Zweifel zu den sinnlichsten Meisterstücken aller Zeiten gehören.

Das dritte Konzert ist eine besondere Überraschung: Walter Gossel, der engagierte und umtriebige Organisator des Sinfonieorchester-Projekts von Kronach Klassik  plant ein groß besetztes und fast schon symphonisches Kammermusikprojekt. Über die Jahre der seit 2004 erfolgreichen Sinfoniekonzert-Projekte sind Freundschaften entstanden und die Begeisterung am gemeinsamen Musizieren ist ungebrochen. Einige Solistinnen, Dozenten und Mitspielende haben sich nun als Kronach Klassik Ensemble zusammengefunden. Unter dem Titel “Petite Symphonie” erklingen am Samstag, 23.10. Nonette von Gaetano Donizetti, Charles Gounod und Johannes Brahms. In verschiedenen Nonett-Besetzungen mit Flöten, Oboen, Klarinetten, Hörnern, Fagotten, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass sind diese Stücke selten im Konzert zu hören, obwohl wahre Meisterwerke.

Nach einer längeren Pause geht es dann im Januar weiter. Hier soll nun das Konzert stattfinden, das bereits im März 2020 abgesagt werden musste. Die Flötistin, Musikring-Organisatorin und Lehrkraft an der Kronacher Berufsfachschule und Musikschule Ulrike Hünefeld spielt am Samstag, 15. Januar 2022 mit ihren Kolleginnen Astrid Knöchlein (Oboe) und Julia Marion (Fagott) ein Konzert unter dem Motto “Original Klassik!”.Das Trio trägt den Namen „La Selva Armonica“ – die harmonischen, wohlkingenden Holzbläser. Die drei Musikerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Musik der Klassik auf historischen Instrumenten der Klassik zu spielen. Der Klang dieser besonderen klassischen Instrumente ist zart, schlank und beweglich und unterscheidet sich im Charakter deutlich vom Klang der modernen Holzblasinstrumente. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Cambini und Jaques Widerkehr.

Das letzte Konzert ist für Samstag, 2.4.2022 geplant. An diesem Termin sind zwei international ausgezeichnete Solistinnen zu Gast, Katrin Ambrosius-Baldus (Violine) und die gebürtige Kronacherin Barbara Scherbel (geb. Zenk). Jede für sich ist eine Virtuosin klassischer Musik. Zusammen sind sie das Duo Scherbel-Ambrosius, das sich in München zusammengefunden hat. Mal feurig, mal delikat expressiv feiern die beiden die Musik von Johannes Brahms. Im Programm „In meinen Tönen spreche ich“  finden sich eine Auswahl seiner Ungarischen Tänze sowie die Violinsonate op. 108 d-moll. Abgerundet und ergänzt wird der Abend durch Romanzen des Musiker-Paares Clara und Robert Schumann, das Brahms zeitlebens nahe stand.

Alle Konzerte beginnen um 19:30 und finden im Kreiskulturraum, Siechenangerstr. 13 in Kronach statt. Ein Abonnement, das sämtliche fünf Konzerte umfasst, kann zum Gesamtpreis von  € 68,- (für Schwerbehinderte ermäßigt  € 34,-) erworben werden. Der Eintrittspreis für ein einzelnes Konzert beträgt  € 17,- (erm. € 8,50). Für Schüler und Studenten ist der Eintritt weiterhin frei. Auskünfte zu Abos erteilt die vhs Kronach, Tel. 09261/606012, E-Mail info@vhs-kronach.de

Für die Konzerte gelten die aktuellen Corona-Regeln. Einzelkarten können zeitnah vor den jeweiligen Konzerten in der Sing- und Musikschule Kronach erworben werden (Kulmbacher Str. 44, Tel.: 09261-91314).

Weitere Infos unter www.kronach-klassik.de